Wertvolle Plattform für Information, Austausch und Vernetzung: Gelungener Selbsthilfetag mit vielfältigen Themen in Grimma

23.09.26

Unter dem Motto „Herzenssache Gesundheit“ hatten das Engagement-Zentrum der Diakonie Leipziger Land und das Mehrgenerationenhaus kürzlich in ihre Räume am Nicolaiplatz in Grimma eingeladen. Auf dem Programm des ersten gemeinsamen Selbsthilfetages standen unter anderem stündlich zwei parallele Vorträge, die sich Themen wie „Wege zur Vorsorgekur“, „Kenne dein Krebsrisiko“ oder „Heilkräuter und ihre Anwendung“ widmeten, sowie eine abschließende Podiumsdiskussion.

Pflegeberaterin beim Vortrag zum Selbsthilfetag

Unter dem Motto „Herzenssache Gesundheit“ hatten das Engagement-Zentrum der Diakonie Leipziger Land und das Mehrgenerationenhaus kürzlich in ihre Räume am Nicolaiplatz in Grimma eingeladen. Auf dem Programm des ersten gemeinsamen Selbsthilfetages standen unter anderem stündlich zwei parallele Vorträge, die sich Themen wie „Wege zur Vorsorgekur“, „Kenne dein Krebsrisiko“ oder „Heilkräuter und ihre Anwendung“ widmeten, sowie eine abschließende Podiumsdiskussion.

Zudem gab es reichlich Gelegenheit, an einladenden Ständen mit Vertreterinnen und Vertretern von acht Selbsthilfegruppen aus dem Landkreis ins Gespräch zu kommen: Die Long-Covid-Selbsthilfegruppe, die Suchtselbsthilfegruppe „Parthenbrücke“, der Blinden- und Sehbehindertenverband, die Pflegenden Angehörigen, „Mit Krebs überLeben“, die Borreliose-Selbsthilfegruppe sowie „Hoffnungsschimmer“ (für psychisch Erkrankte) waren präsent.

Zwei Frauen vom Trauercafe beim Stand zum Selbsthilfetag

Ebenso Lisa Pietsch und Sandy Bürger vom Trauercafé Grimma: „Trauer braucht Gemeinschaft und es hilft, sich gegenseitig zu tragen“, so die beiden Engagierten. Sie waren gekommen, um das sensible Thema in zweierlei Richtung sichtbarer zu machen: Zum einen möchten sie Trauernden Wege zeigen, mit ihrem Schmerz nicht alleinzubleiben. Zum anderen: „Der Bedarf an Begleitung und Austausch bei Trauernden ist groß. Wir wollen interessierte Menschen ermutigen, sich – mit entsprechender persönlicher Vorbereitung – für dieses besondere Ehrenamt zu entscheiden und selbst Trauergruppen zu gründen.“

Selbstgebackene Kuchen, Mitmach- und Bastelaktionen sowie frische Waffeln vom unterstützenden Kinder- und Jugendhaus „Come In“ rundeten die Veranstaltung ab. Als besonderen Mehrwert sieht Corinna Franke vom Engagement-Zentrum die Vernetzung: „Ein intensiver Austausch und neue Kontakte zwischen Interessierten, den Gruppen und weiteren Akteuren wie Beratungsstellen sind entstanden.“ Insgesamt sei der Selbsthilfetag ein gelungener Beitrag zur Stärkung der Selbsthilfelandschaft vor Ort.

Zwei Jugendliche vom Kinder- und Jugendhaus Come In beim Waffelstand des Hauses zum Selbsthilfetag