Spannende Workshops, viel frische Luft und fröhliches Miteinander: Diakonie veranstaltete Hortfreizeit in Höfgen

Selbst Zelte aufbauen, Feuer in der Feuerschale machen und draußen in riesigen Töpfen sieben Kilo Nudeln kochen – über 40 Kinder zwischen 9 und 13 Jahren erlebten in der letzten Ferienwoche Natur pur, viel Abwechslung und Gemeinschaft. Zu einer Hortfreizeit im Pfadfinderheim Höfgen kamen Schülerinnen und Schüler aus den Diakonie-Horten im Landkreis zusammen: aus Borna, Colditz, Burkartshain, Elstertrebnitz und Cavertitz sowie dem Grimmaer Kinder- und Jugendhaus „Come In“.
Die Idee für dieses besondere Ferienangebot hatte Stefan Winkelmann, Leiter des Fachbereichs Kinder und Jugend bei der Diakonie Leipziger Land, erstmals vor einem Jahr, als nicht wenige Hortkinder erzählten, dass sie aus finanziellen Gründen nicht verreisen könnten. Den Teilnahme-Beitrag habe man deshalb mit 45 € für vier Tage auch bewusst so niedrig wie möglich gehalten. Nach dem erfolgreichen Start 2025 gab es in diesem Jahr bereits zehn Anmeldungen mehr und eine Verlängerung um eine Nacht, damit die Kinder in den Ferien „einfach mal rauskommen und neue Erfahrungen machen können“, erzählte Sarah Dögnitz, Fachkraft für Kinderschutz.
Talea aus Cavertitz hat es schon im letzten Jahr so gut gefallen, dass sie wieder dabei war: Die angehende Viertklässlerin erzählte freudestrahlend vom Zelten – obwohl die Nächte gerade mächtig kühl seien. Sie habe „neue Freundschaften gefunden“ und die Workshops machten ihr „ganz doll Spaß“. „Ich habe schon Armbänder geknüpft und mit dem Lötkolben Bilder in Holz gebrannt. Ein T-Shirt will ich auch noch bemalen.“
Zudem war die WaldWerkStatt+ zu Gast, mit deren Team die Kinder Perlenarmbänder gestalteten und Lichtfänger bauen konnten: Baumscheiben, in die Löcher gefräst und bunte Farbnuggets eingeklebt wurden, die dann in allen Farben in der Sonne funkelten. Auch wenn die Schlauchboottour wegen des niedrigen Wasserstandes der Mulde abgesagt werden musste, wurde hier mit Tischtennis, Fußball, Nachtwanderung, Freibad-Besuch und vielen kreativen Angeboten niemandem langweilig. Der selbstgebaute, überdachte Hängemattenständer mit sechs Plätzen lud zum Chillen ein und der Bach zum Matschen, was ausgiebig genutzt wurde, berichtete Sarah Dögnitz. „Die Atmosphäre ist sehr harmonisch, alle helfen begeistert mit“, freute sie sich. So sind am letzten Tag nicht nur die Kinder, sondern auch die Teammitglieder voller schöner Eindrücke und Erinnerungen nach Hause gefahren.


