Ein „Schatz des Glaubens“ für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Diakonie lud zum Einsegnungs-Gottesdienst

28.08.26

Die Plätze wurden knapp in der Katharina-von-Bora-Kirche Neukieritzsch, die letztens für die Diakonie Leipziger Land reserviert war. An die 60 Menschen drängten sich in den Stuhlreihen. Ein großer Teil von ihnen waren neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche ihren Dienst bei der Diakonie oder einer ihrer Tochtergesellschaften in den letzten Monaten begonnen hatten. „Für den Weg, der vor Ihnen liegt, wollen wir Ihnen hier einen persönlichen Segen zusprechen“, erläutert der Geistliche Leiter Tobias Jahn. „Das ist ein schönes Geschenk, ein Schatz im christlichen Glauben.“

Blumen überreichen beim Diakonie-Gottesdienst

Der Einsegnungs-Gottesdienst hat sich bei der Diakonie Leipziger Land zur guten und beliebten Tradition entwickelt. Auch Angehörige und langjährig Beschäftigte legen weite Wege zurück, um dabei zu sein. Die Veranstaltung verknüpft erfolgreich bewährte Rituale mit frischen Formen des Glaubens und über 2000 Jahre alte Geschichten mit berührenden Alltags-Storys von heute. Eine Meet-and-greet-Runde bei Kaffee und Kuchen lockert die Stimmung schon im Vorfeld auf und signalisiert: Fühl dich wohl, hier bist du willkommen. Die Diakonie-Combo spielt ansprechende Musik und Mitmach-Elemente bringen in Bewegung. Mit der biblischen Geschichte von Elia und unterschiedlich gefüllten Wassergläsern verdeutlicht das Team um Tobias Jahn sehr anschaulich: Wenn der Pegelstand von Mut, Hoffnung, Liebe und Chancen sinkt, können eine sanfte Berührung und eine Umarmung von Gott helfen. „Als Kirche und Diakonie bringen wir seine Liebe zu den Menschen“, so Tobias Jahn. „Möge Sie sein Segen und seine Berührung mit Mut, Kraft und Hoffnung erfüllen.“

Hände, die Zettel beschreiben beim Diakonie-Gottesdienst

Die Segnung war für einige eine Premiere, z. B. für Thomas Hänel. Der Bereichsleiter der Hausmeister hatte bisher noch gar keine Berührungspunkte mit dem Glauben. Dass sein neuer Arbeitgeber zu einem christlichen Unternehmen gehört, ist ihm sehr wohl bewusst und deshalb möchte er sich auch gern mit „dieser anderen Sichtweise“ auseinandersetzen. Auf den Gottesdienst sei er vor allem neugierig gewesen und im Nachgang zieht er klar ein positives Fazit: „Ich konnte viel mitnehmen und es war eine gute, bereichernde Erfahrung.“