Mit Kohle und Wind zeichnen: Jugendbüro und Grassi-Museum für Völkerkunde eröffneten Ausstellung in Pegau
21.11.25
Den Themen Strukturwandel und Klimaschutz kann man sich auch auf sehr kreative Weise nähern. Das hat jetzt ein Projekt mit dem Titel „Von der Braunkohle zur Windkraft“ gezeigt. Dahinter stehen das Grassimuseum für Völkerkunde zu Leipzig, die Filmemacherin Judith Schein und das Jugendbüro der Diakonie Leipziger Land in Pegau.

„Wir haben uns von März bis Oktober aus verschiedenen Perspektiven mit der Stadt Pegau und den Themen Kohle sowie erneuerbare Energien beschäftigt“, berichtet Christiane König vom Jugendbüro. Die Mädchen und Jungen haben Interviews geführt, sich mit der benötigten Technik vertraut gemacht und sich dem Thema gestalterisch genähert. So zeichneten sie zum Beispiel mit Kohle und Wind oder arbeiteten mit Cyanotopie, also Blaudruck.
Höhepunkte des Projekts waren die Organisation und Eröffnung einer Ausstellung im Volkshaus der Stadt Pegau mit rund 50 Gästen. „Es war sehr gelungen“, so Christiane König. „Stolz präsentierten die Kinder und Jugendlichen ihre Werke und Tonaufnahmen.“ Gut angekommen seien auch die Mitmach-Aktionen des Museums.
Das Projekt „Von der Braunkohle zur Windkraft“ wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung unter dem Motto „Miteinander reden“.



