Prüft alles und behaltet das Gute: Impulse, Segen und berührende Musik beim Diakonie-Gottesdienst

Ein „alter Bekannter“ nimmt zu Beginn sprichwörtlich die Katharina-von-Bora-Kirche unter die Lupe: Sherlock Homes (verkörpert durch Kirchenbezirkssozialarbeiter Ralf Sämisch) sorgt für Überraschung beim Diakonie-Gottesdienst in Neukieritzsch.
Der berühmte Detektiv stellt fest: Ganz schön alt, diese Bibel, aber noch immer lässt sich darin viel Gutes für das eigene Leben finden. Der moderne, helle Kirchenbau ist gut gefüllt mit Menschen aus allen Fachbereichen.
In seiner Predigt spannt unser Geistlicher Leiter Tobias Jahn den Bogen von den frühen Jesus-Gemeinden zur Dienstgemeinschaft der Diakonie und der Gesellschaft als Ganzes: „Auch wir sind heute ein bunter Haufen. Und die Frage und die Herausforderung, die sich damals stellten und heute auch stellen: Wie gelingt das Miteinander – trotz aller Unterschiedlichkeiten –, gemeinsam auf dem Weg zu bleiben, fröhlich zu leben und zu arbeiten als auch mit Schwierigkeiten und Problemen gut umzugehen?“
Cornelia Scheffler, die sich an diesem Nachmittag als neue Mitarbeiterin zum ersten Mal persönlich segnen lässt, findet, dass das Zusammenkommen in diesem Gottesdienst ein Teil der Antwort sein könnte. Es gebe Kraft für die Arbeit und den persönlichen Weg. Auch empfinde sie viel Wertschätzung durch die persönlichen Worte und die Blumen vom Vorstand. Vielfach gelobt wurde auch die musikalische Begleitung. Die Macherner Kita-Leiterin Isabel Praprotnick-Czerwinka betonte, wie berührend die Live-Musik der Diakonie-Band für sie sei. Sie nehme stets gern die Wege quer durch den Landkreis für die Diakonie-Gottesdienste inkauf, möge die moderne Form und diese Momente ganz für sich inmitten einer gleichgesinnten Gemeinschaft.


