Pflegende Angehörige: Kontaktstelle sucht Interessierte für neue Selbsthilfegruppen

05.02.2021

Wer Angehörige pflegt und Austausch, Unterstützung, Verständnis und Ermutigung sucht, findet Hilfe bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS). Die Einrichtung der Diakonie Leipziger Land plant den Aufbau von neuen Selbsthilfegruppen.

Hände gestikulieren bei Diskussion im Stuhlkreis

„Pflegende Angehörige haben es schon immer schwer, aber in der Corona-Pandemie besonders“, so Corinna Franke von der Kontaktstelle. „Unser Ziel ist es, Menschen mit ähnlichem Schicksal zusammenzubringen und Austausch zu ermöglichen.“ Es gebe einige Selbsthilfegruppen im Muldental, u. a. für Angehörige von Demenzerkrankten in Brandis und Wurzen oder auch für pflegende Angehörige in Grimma, Letztere allerdings noch nicht in Wurzen. Auch Eltern mit pflegebedürftigen Kindern würden sich nicht in den Gruppen wiederfinden.

Es ist geplant, nach dem Lockdown hier neue Gruppen im Muldental entstehen zu lassen, mit Begleitung sowie Unterstützung durch die Kontaktstelle für Selbsthilfe. Interessierte können sich gern telefonisch oder per Mail in der Einrichtung melden. Die Kontaktstelle unterstützt auch bei der Suche nach einer stundenweisen Betreuung für die Pflegebedürftigen und informiert über Beratungs- sowie Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige.