„Ihre Arbeit ist eine Bereicherung“: Neue Schulsozialarbeiterin an der Grundschule Zwenkau

13.03.19

Die Grundschule Zwenkau hat jetzt eine eigene Sozialarbeiterin. Seit kurzem ist Jennifer Frischbier als Ansprechpartnerin für Schüler, Lehrer und Eltern präsent, bietet ein offenes Ohr, berät, unterstützt und vermittelt. Schulsozialarbeit ist hier ein Novum, Träger dafür ist die Diakonie Leipziger Land. Cornelia Busch freut sich sehr über die neue Kollegin. „Wir sind froh, dass wir sie haben“, sagt die Rektorin, „ihre Arbeit ist wirklich eine Bereicherung“. Manche Kinder bräuchten einfach Hilfe, die über das hinausgeht, was im normalen Unterrichtsbetrieb geleistet werden könne.

Vor ihrem Start in Zwenkau hat Jennifer Frischbier das Jugendbüro Groitzsch-Pegau aufgebaut. Die Übergabe und das damit verbundene Loslassen sind ihr nicht leicht gefallen. „Aber ich weiß das Büro bei meiner Nachfolgerin Katrin Ritter in guten Händen“, sagt sie. Und der Wechsel komme ihr sehr gelegen: „Ich wollte wieder in die Schulsozialarbeit“, sagt die  27-jährige, „mich reizen die vielfältigen Kontakte und Themen von Streitschlichtung, über Schwänzen und Lernförderung bis hin zur Elternarbeit“. An ihrem neuen Arbeitsort ist sie gut angekommen. „Die Lehrer sind sehr offen und freundlich“, freut sie sich.

Zu finden ist Jennifer Frischbier normalerweise in einem Büro ganz oben unterm Dach – wenn sie nicht auf dem Pausenhof, in der Turnhalle oder im Klassenzimmer bei den Kindern und Lehrern präsent ist, was derzeit häufig der Fall ist. „Ich möchte erst einmal Kontakte knüpfen und Vertrauen aufbauen“, sagt die Pegauerin. An ihrer Bürotür können die Kinder dann lesen, wo sie gerade zu finden ist. Für die Erstklässler hat sie hilfreiche Bildchen angebracht. Wenn es Ärger gibt, können sie so jederzeit und mit allem zu ihr kommen.

Verhaltensauffälligkeiten sind ein Thema“, so ihre Beobachtung. Sie sucht dann das Gespräch mit den Eltern, Lehrern oder Ämtern, vermittelt an Beratungsstellen und hilft bei der Beantragung von Schulbegleitungen. Für das nächste Schuljahr plant sie eine Streitschlichtergruppe. Ansonsten ist sie offen für vieles – je nachdem, was gerade gebraucht wird.