Neue Herausforderungen, neue Gesichter

Regina Riedel ist wieder dort angekommen, wo sie bei der Diakonie Leipziger Land startete: in der Großpösnaer Kita „Samenkorn“. Als sie 2021 nach 15 Jahren im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Leipziger Jugendamts zum Diakonischen Werk wechselte, arbeitete sie zunächst im „Samenkorn“. Der weitere Weg führte nach Stationen als stellvertretende und amtierende Leiterin in Kindergarten und Hort „Regenbogen“ Pegau nun schließlich zurück ins „Samenkorn“, wo sie seit Oktober die Fäden in der Hand hält. „Die Erfahrungen vom ASD mit Familien in schwierigen Situationen sind hilfreich“, sagt die Diplom-Sozialarbeiterin und -pädagogin (FH). Während sie im Jugendamt eher als Einzelkämpferin unterwegs war, schätzt sie an der Arbeit im Kindergarten den Teamgeist. Am „Samenkorn“ mag sie vor allem die gute Lage und das schöne Außengelände mit viel Potential. Ihr Wunsch ist, dass die Kolleginnen und Kollegen gern auf Arbeit kommen. „Dann fühlen sich auch die Kinder wohl und die Eltern sind zufrieden.“

Friederike Dumjahn haben wir als Leiterin des Hortes an der Schule zur Lernförderung Burkartshain bereits vor zwei Jahren im Rundbrief vorgestellt. Nun hat die Sozialarbeiterin eine weitere Aufgabe übernommen. Seit September führt sie neben dem Hort auch den Kindergarten „Knirpsenland“ in Meltewitz. Für diese Zweigleisigkeit sieht sie beide Einrichtungen gut aufgestellt und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: „Sowohl im Hort als auch in der Kita gibt ein starkes Team, was die Arbeit sehr unterstützt“. Der Kindergarten, in dem sie sich immer wohl gefühlt habe, ist ihr von Vertretungsdiensten bereits gut vertraut. Die hervorragende Zusammenarbeit im Dorf – zum Beispiel mit der Feuerwehr oder Kirchgemeinde – sei „wirklich einzigartig“. „Das will ich gern fortführen und gleichzeitig das religionspädagogische Profil weiter ausbauen.“ Außerdem möchte sie die Freude der Kinder am gemeinsamen Musizieren und Singen wecken. Wenn die Mädchen und Jungen in Meltewitz Geburtstagsständchen singen, hätten sie dafür ein vorzügliches Übungsfeld – und eine „wunderbare Chance, anderen Freude zu bringen.“