„Regenbogen“ und „Apfelbäumchen“ als Zeichen für Hoffnung und Zukunft: Diakonie eröffnete neue Kindergärten in Pegau und Rötha

Neustart und Freude im Doppelpack: Die Diakonie Leipziger Land hat am 1. April gleich zwei Kindergärten eingeweiht. In Rötha und Pegau gingen neue Einrichtungen namens „Apfelbäumchen“ bzw. „Regenbogen“ an den Start. „Gleich zwei Eröffnungen an einem Tag, das hatten wir noch nie“, freute sich Diakonie-Geschäftsführer Harald Bieling, der beiden Häusern einen beeindruckenden Holzschlüssel überreichte – kunstvoll angefertigt im Jugendberufshilkfeprojekt WaldWerkStatt+.

Band durchschneiden bei der Eröffnung des neuen Diakonie-Kindergartens Rötha

Die Freude war auch bei Bürgermeister Stephan Eichhorn groß, schließlich hat die Stadt Rötha nun nach 62 Jahren den ersten Kindergarten neu gebaut. „Möge das Apfelbäumchen wachsen und gedeihen und eine Herberge für die Zukunft sein“, sagte er. Der Luther zugeschriebene Spruch über die Baumpflanzung im Angesicht eines drohenden Weltuntergangs gebe Hoffnung. Pfarrerin Sabine Wagner hatte einen Apfelkern dabei – winzig klein und doch voller Potenzial. „Die Kirchgemeinde freut sich darauf, das Apfelbäumchen beim Wachsen zu begleiten“, erklärte sie. Der neue Kindergarten in Rötha bietet Platz für 69 Kinder und entstand in einem rasanten Tempo. Nach lediglich einem reichlichen Jahr sind die Bauarbeiten nun praktisch abgeschlossen. Innen überzeugen sich die Gäste von einem gelungenen Bau mit Fensterbrettern zum Sitzen, Bällebad, Atelier, Bühne, Verkleidungskisten, Lese- sowie Bauraum und anderen gut durchdachten, kinderfreundlichen Extras.

Menschen halten Fahne mit Regenbogen bei der Eröffnung des gleichnamigen Kindergartens Pegau

Nur rund achtzehn Kilometer entfernt kann in Trägerschaft der Diakonie Leipziger Land ein weiteres Kinderparadies mit Leben gefüllt werden. Bei der Eröffnung des Kindergartens „Regenbogen“ in Pegau beglückwünschte Landrat Henry Graichen die Stadt zur neuen Einrichtung und zur Diakonie – „einer der der größten und leistungsfähigsten Träger“. Der Name des Kindergartens ist für Pfarrer Dr. Torsten Reiprich ein Symbol für die „Hoffnung, dass Krisen ein Ende haben werden.“ Auch er freut sich auf die Zusammenarbeit und erbittet Gottes Segen für alle, die hier ein und aus gehen. Im mehrstöckigen Kindergarten mit Aufzug und wunderschönem Außengelände direkt an der historischen Stadtmauer können 90 Kinder spielen, lernen, wachsen und gedeihen.

Beide Einrichtungen werden ein religionspädagogisches Profil mit Tischliedern, Morgenkreisen, Besuchen in der Kirche, Feiern der Feste des Kirchenjahres u. a. leben.