„Corona-Alltagsengel“ stehen bereit: Hilfesuchende können sich landkreisweit melden

29.04.2020

Als die Diakonie-Freiwilligenzentrale (FWZ) kürzlich ihr neues Projekt „Corona-Alltagsengel“ startete, gab es regen Zuspruch. Gleich mehrere Freiwillige haben sich registrieren lassen. Sie bieten denen Hilfe an, die während der Coronavirus-Pandemie Unterstützung z. B. beim Einkaufen brauchen oder sich Gesellschaft in Form von Reden am Telefon wünschen. Menschen, die dieses Angebot annehmen, haben sich bisher allerdings noch kaum gemeldet. „Das ist wirklich schade, denn die Helfer stehen bereit“, sagt Freiwilligenkoordinatorin Corinna Franke. Im Pool der FWZ sind bisher 16 potentielle Ehrenamtliche registriert, die sich in dieser schwierigen Zeit für andere engagieren wollen. Sie kommen aus Grimma, Klinga, Naunhof, Colditz, Borna, Elstertrebnitz, Geithain, Markkleeberg, Trebsen und Parthenstein.

Coronavirus und Vogel mit Händen darunter

„Viele erleben Hilfe sicher durch ihre Familie oder Nachbarn und es ist gut, wenn dies so läuft“, sagt Corinna Franke, „aber wer zur Risikogruppe zählt oder unter Quarantäne steht sowie unter Einsamkeit leidet und Unterstützung braucht, sollte keine Scheu haben, sich zu melden.“

Die Hilfe ist kostenfrei und zum Schutz vor Ansteckung auf Tätigkeiten ohne direkten Kontakt beschränkt. „Corona-Alltagsengel“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der KirchenBezirksSozialarbeit. Mit den Stadtverwaltungen, Kirchgemeinden und Selbsthilfegruppen will die FWZ eng zusammenarbeiten. Auch Initiativen, die Helfer suchen, können sich gern melden – und natürlich diejenigen, die Unterstützung brauchen.

Weitere Information und Registrierung hier oder unter Tel. 03437 701622,

Informationen zum Umgang mit der Pandemie in unseren Einrichtungen finden Sie hier.