WaldWerkStatt
Das Projekt ist ein Projekt nach §13 Abs. 2 SGB VIII (Jugendberufshilfe) und richtet sich an bis zu 16 Jugendliche. Angesprochen werden vor allem Jugendliche, die:
- aus der Region Muldental kommen,
- die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben,
- nicht bzw. noch nicht die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme an Fördermaßnahmen der Arbeitsverwaltung / der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende erfüllen
- keine abgeschlossen Schulausbildung bzw.
- Keinen qualifizierten Schulabschluss haben,
- bei Bedarf eine Berufsschulpflichtbefreiung haben.
- in der Regel mit multiplen Problemlagen in das Projekt einmünden
Das Grundsatzziel des Projektes ist die Vorbereitung der Teilnehmer auf den Ausbildungsmarkt, d. h. das Herstellen bzw. Erreichen von Ausbildungsfähigkeit und damit die gezielte Förderung der Jugendlichen an der ersten Schwelle mit dem Ziel der Vermittlung in Ausbildung oder berufsvorbereitende Maßnahmen.
Dieses Grundsatzziel soll in folgendem Dreischritt erreicht werden:
Die gezielte Förderung und Entwicklung der Persönlichkeit: Hier gilt es ressourcenorientiert die jeweiligen Kompetenzen und Fähigkeiten der Jugendlichen herauszuarbeiten und zu stärken aber auch die persönlichen Defizite und Hemmnisse, die der Aufnahme von Ausbildung bisher im Wege stehen, aufzuarbeiten und mittels einer konkreten Hilfeplanung zu Veränderungen und Lösungen zu kommen. Mittels sozialen Trainings und Lernens soll die Persönlichkeit der Jugendlichen gestärkt und weiterentwickelt werden, um die personale und soziale Kompetenz zu erhöhen, die sich in Schlüsselqualifikationen wie Motivationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Leistungsfähigkeit, Problemlösefähigkeit, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit ausdrückt.
Das praxisbezogene Lernen: Das praxisbezogene Lernen in Wald und Flur (Wald- und Kulturpflege, Landschafts- und Naturschutz) dient der Ausbildung und Verbesserung praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten auch in Verbindung fachbezogenen Qualifikationen und Basiswissensvermittlung, der Förderung von Arbeitstugenden wie Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen, Gewissenhaftigkeit, Sorgfältigkeit sowie der Selbsterprobung in der konkreten fachpraktischen Arbeit sowie des Absolvierens von Praktika in Betrieben. Das praxisbezogene Lernen dient insbesondere dazu, die Strukturen, Abläufe und Anforderungen des Arbeitslebens kennen und akzeptieren zu lernen. Gleichzeitig finden ein Kennlernen und eine Auseinandersetzung mit Berufsfeldern statt, die besonders mit dem Roh- und Werkstoff Holz zu tun haben (Forstwirt, Zimmermann, Tischler, Landschafts- und Gartenbau etc.)
Berufliche Orientierung und Zukunft: Hier gilt es unter Einbeziehung der gemachten Erfahrungen und Entwicklungen der Teilnehmer konkrete Orientierung, Begleitung und Unterstützung bei der Suche und Verwirklichung von Anschlussperspektiven nach Projektende zu geben. Für jeden Teilnehmer soll möglichst ein konkreter Anschluss, d. h. eine Ausbildung oder Berufs- bzw. Ausbildungsvorbereitung ermöglicht und vermittelt werden.
Im Projekt arbeiten ein Sozialpädagoge und 2 Fachanleiter





