Die Zielstellung unserer Arbeit
Bei den Kindern wird durch die Selbsttätigkeit die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein entwickelt, sie leben freundschaftlich miteinander, achten andere und haben eine positive Haltung gegenüber allen Lebewesen unserer Schöpfung.
Im Vordergrund steht dabei die Achtung, Anerkennung und Liebe zum einzelnen Kind als eine eigenständige Persönlichkeit. Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es gerade steht.
Die frühen Jahre sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. In dieser Zeit werden durch Umwelt und Erziehung Grundlagen gelegt, die für das spätere Leben entscheidend sind.
Das Lernen findet vor allem im täglichen Umgang miteinander statt, durch Selbermachen, Ausprobieren und über das Vorbild des Erwachsenen.
Das heißt für uns Erzieherinnen:
- den Kindern Interesse und Wertschätzung entgegenbringen
- ihnen Impulse, Anregungen und Hilfe geben
- ihnen Spielräume für Beteiligung, Mitbestimmung und Mitspracherecht zu schaffen
- ihnen Mut zu machen, sie begeistern zu können und Geduld zu haben
- ein gutes körperliches - seelisches Gleichgewicht zu finden
- elementare Bedürfnisse der Kinder in einen harmonischen und gesunden Tages - und Wochenrhythmus einzubetten.
Damit erwerben die Kinder grundlegende Basiskompetenzen im emotionalen, sozialen, motorischen, kognitiven und kommunikativen Bereich.
- Kinder treten in Beziehungen zu anderen (Erwachsener - Kind und Kind - Kind )
- Es gibt Regeln miteinander ( gegenseitige Achtung, andere nicht verletzen, gemeinsame Vereinbarungen, um Konflikte zu lösen und die Persönlichkeit zu stärken)
- Die soziale Bildung braucht dringend die kommunikative Bildung.
- Die Erzieherin tritt mit der Sprache ( in Augenhöhe) in einen engen Kontakt zu den Kindern, aber auch die Kinder untereinander.
- Die Kinder nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr, entdecken das Schöne in der Natur.
- Sie musizieren, singen, hören Musik und bewegen sich danach.
- Sie setzen sich mit verschiedenen Materialien auseinander, experimentieren und gestalten Dinge selbst.
- Die Kinder werden mit Märchen vertraut gemacht.
- Sie lernen biblische Geschichten kennen und besuchen aller 14 Tage die Gemeindepädagogin im Pfarrhaus.
Dabei können sie sich intensiv und längerfristig mit wichtigen Themen und Lebenssituationen auseinandersetzen.
Großen Wert legen wir auf die Bewegung der Kinder. Einmal in der Woche können sie sich im Wald austoben und einmal in der Woche gehen wir in die neu gebaute Turnhalle zum Sport. Außerdem sind wir täglich in unserem Spielgarten.
In unserem Nutzgarten bauen wir selbst Dinge an und beobachten das Wachsen. Sie helfen beim Säen und Pflanzen, beim Pflegen und Ernten.
So erfahren die Kinder eine positive Haltung gegenüber allen Lebewesen und Pflanzen.
Aus den Früchten kochen wir selbst Marmelade.
Der Bau unserer Kinderküche ist beendet. Hauswirtschaftliche Angebote sind eine gute Vorbereitung auf die Schule. Die Kinder lernen den Umgang mit Mengen und Gewichten, schneiden, rühren und entwickeln somit ihre Augen - Hand - Koordination. Wir gehen gemeinsam einkaufen.
"Spiel ist Lernen in eigener Regie"
Das Spiel ist die Haupttätigkeit der Kinder. Es bietet in seinen unterschiedlichen Formen und Gestaltungsvarianten eine Vielfalt für Lernprozesse unterschiedlicher Art. Die Kinder entscheiden selbst, was und womit sie spielen möchten. Sie gestalten ihr Spiel selbst und schlüpfen in verschiedene Rollen. Sie schließen Freundschaften, lernen zu gewinnen und zu verlieren, lernen Regeln einzuhalten entwickeln Verantwortung und Solidarität, Rücksichtnahme und Fairness und kommunizieren miteinander. Nicht zu vergessen, schulen die Kinder ihre Sinne, trainieren ihre Muskeln, Bewegungsabläufe und die Geschicklichkeit.












